Volleyballschule goes Tallinn
Vom 3. bis zum 7. September 2026 durften 19 Schülerinnen unserer Volleyballschule mit der finanziellen Unterstützung des Vereins FFG, der Eltern und der Schule im Rahmen eines Erasmus+ Projektes an einem internationalen Volleyballturnier in Tallinn, Estland, teilnehmen.
Unsere Reise begann noch in den Ferien am 3. September. Von Buchs fuhren wir gemeinsam mit dem Zug zum Flughafen Zürich und flogen schließlich nach Tallinn. Da wir erst spät in der Nacht ankamen, ging es direkt ins Hotel. Wir waren in Zwei- und Dreibettzimmern untergebracht und hatten wirklich tolle Bedingungen. Auch das Frühstücksbuffet war perfekt, um uns für die bevorstehenden langen Tage in der Halle zu stärken.
Am Freitag erkundeten wir zunächst die gut erhaltene, mittelalterliche Altstadt von Tallinn und bekamen einen ersten Eindruck. Am frühen Abend wartete jedoch schon das erste große Volleyball-Highlight auf uns: Auf Einladung des Veranstalters "RAE Sport School" durften wir das Länderspiel der Herren Estland gegen Lettland live in der Halle anschauen, welche beide an den Europameisterschaften teilnehmen. Es war unglaublich spannend, Volleyball einmal auf diesem Niveau zu erleben. Die Spieler waren technisch und körperlich extrem stark und das Spiel deutlich schneller, als wir es aus unseren eigenen Spielen gewohnt sind. Für uns war das eine perfekte Gelegenheit, zuzuschauen und uns von den Profis etwas abzuschauen.
Am nächsten Morgen waren wir selbst an der Reihe. Das hieß bereits um 7:00 Uhr aufstehen, frühstücken und ab in die Halle zu fahren. Sowohl unsere U16 als auch unsere U18 traten gegen verschiedene internationale Mannschaften an. Dabei spielten wir unter anderem gegen Teams aus Estland, Lettland, Litauen, Deutschland und der Schweiz. Wir trafen auf neue Gegnerinnen und mussten uns auf unterschiedliche Spielweisen einstellen.
Ein besonderes Highlight war, dass wir sogar gegen das U18-Team der RAE Sport School antreten durften, das zuvor bei unserem internationalen Turnier in Feldkirch zu Gast war. Dadurch war es ein bisschen wie ein Wiedersehen – nur diesmal standen wir uns auf der anderen Seite des Netzes gegenüber. Das Match war sehr freundschaftlich und hat uns allen richtig Spaß gemacht. Trotz des sportlichen Ehrgeizes stand vor allem die Freude am Volleyball im Vordergrund.
Wir konnten dadurch von anderen Teams lernen und gleichzeitig als Mannschaft noch enger zusammenwachsen. Nach vier intensiven Tagen voller Volleyball, neuer Eindrücke und gemeinsamer Erlebnisse ging es sehr früh am 7. September wieder zurück nach Österreich.
Zum Schluss möchten wir uns noch ganz herzlich bei Frau Prof. Akman bedanken, die diese Reise komplett organisiert und uns während der gesamten Zeit begleitet hat. Danke für die Organisation, die Unterstützung, die vielen gemeinsamen Momente und natürlich dafür, dass die "Familie Akman" in Estland wieder komplett war.
(Giulia Danciu, 7c)

