7. internationales Volleyballturnier in Solaro (MI) – vom 30.04. bis 04.05.2025
Die Volleyballmädels unserer Schule konnten über das lange Wochenende vom 30.04. bis 04.05. in Kooperation mit dem Verein FFG Volley und durch die Unterstützung des Erasmus+ Projektes unserer Schule an diesem internationalen Volleyballturnier für Burschen und Mädchen in Solaro/Mailand teilnehmen.
Insgesamt 34 Mannschaften aus Italien, Estland, Litauen und Österreich haben in drei Sporthallen in Solaro ihre spielerischen Fähigkeiten unter Beweis stellen können. Wir waren sehr aufgeregt, da wir ja die anderen Mannschaften überhaupt nicht kannten.
Abfahrt vor der Schule war Mittwochvormittag mit zwei Teams (19 Spielerinnen) und 4 Betreuer*innen, davon zwei Mütter als Unterstützung und zwei Trainer*innen, nach Solaro.
Übernachtet haben wir im Oratorio San Luigi, welches uns seine Räumlichkeiten zur Verfügung stellte und wo wir auch unser italienisches Frühstück bekamen. Beide Teams hatten nach der großen Eröffnungsfeier, ihr erstes Match gleich am Mittwochabend gegen die Teams von Estland und Genua, um 21:00 und 22:00 Uhr!
Jedes Match wurde auf 3 Sätze (21/21/25 Punkte) gespielt, wobei vor dem Spielzug in den ersten beiden Sätzen bis 16 Punkte ein "Joker" für zwei Punkte eingesetzt werden konnte. Ein uns bisher unbekannter Spielmodus, der seine Vor- und Nachteile hat.
Da der Spielplan unserer Mannschaften unterschiedlich war, fand der geplante Tagesauflug mit dem Zug nach Mailand an zwei unterschiedlichen Tagen statt. Diese zu Beginn enttäuschende Tatsache, dass wir nicht alle gemeinsam nach Mailand können, haben wir schnell vergessen. Der faszinierende Duomo di Milano, die Architektur und die unzähligen Geschäfte haben uns schnell in den Bann gezogen. Unsere Trainer hatten für uns "La Casa di Carta" gebucht, eine Art Schnitzeljagd in englischer Sprache im Freien, bei der wir zuerst quer durch die Stadt gejagt wurden und mit Hilfe von Hinweisen, die bei den Sehenswürdigkeiten zu finden waren, Rätsel und Codes gelöst haben, um in die nächste Etappe zu kommen. Nach knapp zwei Stunden, vielen Grübeleien über die Stadt, ihre Sehenswürdigkeiten und Persönlichkeiten und mühsamen Kilometern in der Hitze durch die touristengefüllte Innenstadt mussten wir zugeben, dass unsere Batterien am Ende waren. Wir haben uns also ein kühles Restaurant gesucht und gemeinsam gegessen, um wieder Energie aufzutanken, bevor wir noch eine Stunde für uns allein die Innenstadt erkunden konnten. Danach sind wird die Rückfahrt nach Solaro angetreten, um am Abend die Matches der anderen Teams anzuschauen.
Auch außerhalb des Spielfeldes haben wir Kontakte geknüpft, vor allem mit den Mannschaften von Solaro, die uns vom ersten Tag an sehr herzlich empfangen haben. Zwar hatten wir eine Sprachbarriere zu überwinden, aber wir wussten uns zu helfen und im Endeffekt haben wir ja durch den Sport dennoch eine gemeinsame Sprache gesprochen. Der Gastgeberverein Polisportiva Solaro organisierte alles perfekt und die unzähligen freiwilligen Helfer*innen und Trainer*innen waren immer zuvorkommend. Jeder ausländischen Mannschaft wurde sogar eine Schülerin zugeteilt, die uns auf jedes Match begleitet und uns unterstützt hat, falls es sprachliche und organisatorische Unklarheiten gab.
Sonntags um 10:00 Uhr begannen dann die Finalspiele um Platz 1 und 2 in jeder Kategorie. Spannende Spiele mit hohem Niveau, das uns sprachlos werden ließ, da wir solch ein Level in Vorarlberg nicht finden. Nach der Abschlusszeremonie und der Siegerehrung, bei der es salzige und süße Snacks und Getränke für die Spieler*innen gab, sind wir eingedeckt mit Verpflegung um 18 Uhr mit dem Bus wieder nach Hause gefahren, wo wir um Mitternacht ankamen.
Ja, es waren lange Tage, aber wir haben uns besser kennengelernt, sind zusammengewachsen und durften unvergessliche Erinnerungen mitnehmen. Ich bedanke mich, im Namen aller Teilnehmerinnen, bei unseren Begleitpersonen, dem Verein FFG, bei unserer Schule und dem Gastgeberverein, dass sie uns dies ermöglicht haben.
Was wir in diesen fünf Tagen gelernt haben und für uns mitnehmen:
"Ich habe gelernt unter Druck meine Stärken einzusetzen. Fehler passieren, dennoch muss man immer nach vorne schauen."
"Es war eine tolle Erfahrung und Gelegenheit, sich mit anderen Teams zu messen."
"Ich habe gelernt, motiviert zu bleiben und zusammenzuhalten."
(Victoria Burton, 4e und Mag. Betül Akman, Leiterin der Volleyballschule)v

